"Glaube ist eine lebendige, verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade, so gewiß, dass er tausend Mal drüber stürbe. Und solche Zuversicht und Erkenntnis göttlicher Gnade macht fröhlich, trotzig und voller Lust gegen Gott und alle Kreaturen: das macht der Heilige Geist im Glauben." Martin Luther
"Ich wünsche mir eine Kirche, die ihre Türen weit geöffnet hat. Es soll jeder eintreten können. Es soll jeder so lange bleiben können, sich die Geschichten und die Lieder ausleihen können, wie er will. Ich wünsche eine Kirche, die Menschen aufnehmen kann und Menschen gehen lassen kann,; eine Kirche, die es erträgt, gebraucht und abgewiesen zu werden." Fulbert Steffensky, Theologe
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zuletzt aktualisiert am 13. Juli 2010
Andacht zur Jahreslosung 2010
"Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!" (Johannes 14,1)
Es gibt Filme, bei denen das Herz klopft, es in die Hose rutscht und zu rasen beginnt - dann kommt bei uns alles ins Wanken. Die Selbstsicherheit ist dahin. Was bislang selbstverständlich erschien, hat plötzlich seine Tragkraft verloren. Es sind jene bedrohlichen Situationen, die sich keiner von uns wünscht, vor denen wir uns wohl alle klammheimlich fürchten -vor denen allerdings keiner von uns absolut und endgültig sicher ist. Auch wenn zum Beispiel der Film "Der Weiße Hai" nur ein Fantasieprodukt ist, das die Zuschauer in erster Linie packen und fesseln soll, grundsätzlich gilt noch immer: Leben ist immer lebensgefährlich!
Das hat auch Jesus geahnt, das hat er selber sehr genau gewusst. Wenn Jesus seinen Jüngern sagt: "Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht" (Johannes 14,27), dann spricht sich darin seine ganz persönliche Erfahrung aus: Gerade wenn ich mit dem Glauben ganz ernst mache, geht es um ALLES. Es geht ums Ganze, es geht ums Leben. Nun ist bei Jesus allerdings das Besondere, dass er seine persönliche Sicherheit nicht in den vermeintlichen Absicherungen des materiell-greifbaren Lebens sucht. Im Gegenteil: Jesus macht sich als Person ganz bei GOTT fest. Unsere fest gefügte und scheinbar so schön aufgeräumte Welt stellt Jesus schlichtweg auf den Kopf. Unsere "normalen" Lebensentwürfeund -Konzepte werden einfach umgekehrt: Das Göttliche zuerst, das Menschliche kommt erst danach! GOTT steht an erster Stelle, - das Menschliche, das für Jesus alles andere als unwichtig ist, bleibt Gott nachgeordnet. Es bleibt damit dem nachgeordnet, von dem ALLES überhaupt erst herkommt.
"Glaubt an Gott und glaubt an mich!" (Johannes 14,1): Auf diese Weise findet der Mensch seine Sicherheit. Auf diese Weise findet er die EINE MÖGLICHKEIT, alle tief- und untergründige Lebensangst in den Wind zu schlagen. Denn wo Gott ist, da ist Leben und Frieden.
Jesus lädt uns ein - ja er fordert uns auf - diese Lebenshaltung immer mehr einzuüben: Lernt es Stück für Stück, lernt es immer besser, eure Prioritäten mit der eigentlichen Wirklichkeit eures Lebens abzugleichen. Guckt nicht darauf, was im allgemeinen heute bei euch üblich ist, guckt nicht darauf, was "MAN" üblicherweise für richtig und wichtig hält. Besinnt euch vielmehr darauf, was ich euch gesagt habe, wofür ich lebe, wer ich, JESUS CHRISTUS, selber bin.
"Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!" (Joh. 14,1). Ich wünsche euch, dass euch dieses Wort durch das Jahr 2010 begleiten wird, dass es euch nachdenklich macht - und dass es euch in brenzligen Situationen Mut und Hoffnung gibt.
Collage von Sebastian Wohlfarth, Kreisjugendpfarrer im Kirchenkreis Meiningen
in Gehaus
18. Juli, 7. Son. nach Trinitatis 9.15 Uhr, Predigtgottesdienst
25. Juli, 8. Son. nach Trinitatis 9.15 Uhr, Predigtgottesdienst
(in Dorndorf)
25. Juli, 8. Son. nach Trinitatis 18.00 Uhr, Abendgottesdienst im Sommer (in Dorndorf) Psalmen- Kraft und Schönheit biblischer Poesie Im Anschluss an den Gottesdienst ist Gelegenheit, bei einem Imbiss und Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen.
25. Juli, 8. Son. nach Trinitatis 10.30 Uhr, Predigtgottesdienst
(in Dorndorf)
25. Juli, 8. Son. nach Trinitatis 18.00 Uhr, Abendgottesdienst im Sommer (in Dorndorf) Psalmen- Kraft und Schönheit biblischer Poesie Im Anschluss an den Gottesdienst ist Gelegenheit, bei einem Imbiss und Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen.
Ein „evangelischer Blick“ auf Deutschland und die Welt
Haben Sie Fragen zur Kirchensteuer? Rufen Sie an!
Mach mal Sonntag. „Sonntags. Erfindung der Freiheit“
Gott kommt zu uns. Wir müssen nicht mehr zweifelnd nach ihm fragen. Gott kommt zu uns, um seine Gnade allen anzusagen. Gott kommt zu uns und läßt uns wieder hoffen; denn sein Herz ist für alle Menschen offen. Gott kommt zu uns. Johannes Jourdan